Mein Japan!
Das also ist das Ende. Oder zumindest vorerst mal das Ende meines Blogs.
Da ich von Anfang an nicht im Geringsten wusste, wie ich meine Suche nach Japan konkret gestalten könnte, hab ich einfach mal überall so ein bisschen reingeschnuppert, hab mal über das eine, mal über das andere geschrieben.
Einen roten Faden hab ich dabei nicht gefunden…
Auch wollte ich vermeiden Tatsachen zu wiederholen und einfach nur niederzuschreiben.
Also habe ich mich umgeschaut – hauptsächlich im Internet – habe mir einige Aspekte des Gefundenen heraus gefischt und meine Gedanken darum gesponnen.
Es mag nicht immer richtig sein, was ich geschrieben habe, aber es ist das was ich aus all der Information gebaut habe. Mein Phantasma Japan.
Zwischenzeitlich habe ich auch versucht auf Murakami einzugehen, bei ihm Japan zu finden, aber das habe ich schnell aufgegeben, da ich Murakami irgendwie sehr unjapanisch finde und in den Sitzungen eigentlich nur über „Kafka am Strand“ eingehend gesprochen wurde, ich habe allerdings nur „Mr. Aufziehvogel“ und „Wilde Schafsjagd“ gelesen…
Wenn vor dem Kurs mein Bild von Japan durch Touristen in Baden-Baden geprägt war, so hat sich dieses Bild dahingehend geändert, dass dieser Tourist nicht einfach wieder im Nichts verschwindet, wenn er abreist, sondern dass er sich auf den Weg zu einer bunt gefleckten Insel macht.
Eine Insel der verschiedensten Phänomene, die alle bunt gemixt durcheinander miteinander leben. Es sind die Flecken, die ich mir selbst durch meinen Blog erschlossen habe. Von Tee über Waldgeister bis hin zu Aussteigern und Weirdos, die ihr Glück in der Flucht suchen.
Ich habe also nicht das eine „mein Japan“ gefunden, es ist vielmehr eine Ahnung, die sich nicht greifen lässt und auch niemals den Anspruch auf Wahrheit erfüllt.
Es ist auch nicht so, dass ich unbedingt nach Japan reisen möchte um mir ein „richtiges“ Bild machen zu können. Ich kann sehr gut damit leben, wie ich Japan finde.
Ich weiß jetzt ein bisschen mehr über Japan und find die Japaner noch ein bisschen komischer. Wobei ich feststellen musste, dass sie eben gar nicht so sehr von uns Europäern unterscheiden, wie alle (und die Japaner selbst wahrscheinlich auch) immer denken. Wir haben alle die gleichen Macken, Bedürfnisse und meinetwegen auch Vorlieben, wir leben sie nur auf unterschiedliche Art und Weise aus.
Ich finde es gut und richtig, dass ich durch den Kurs quasi gezwungen war, mich mit Japan auseinander zu setzen. Es war nicht immer einfach und ich habe oft genug geschimpft als gäbe es kein Morgen mehr (sei es über die Frage, worüber ich denn schreiben könnte oder etwa über blogger.com, weil ich einfach keine Bilder mehr reinsetzen konnte…) und ich bin auch echt oft in immensen Zeitdruck geraten, bin eigentlich sogar noch mitten drin. Aber rückblickend hat es Spaß gemacht und war total interessant zu recherchieren und zu schreiben.
Würde ein Cyberfictions 3.0 angeboten, ich wäre wieder dabei. Allerdings muss es ja nicht wieder von Japan handeln…
Da ich von Anfang an nicht im Geringsten wusste, wie ich meine Suche nach Japan konkret gestalten könnte, hab ich einfach mal überall so ein bisschen reingeschnuppert, hab mal über das eine, mal über das andere geschrieben.
Einen roten Faden hab ich dabei nicht gefunden…
Auch wollte ich vermeiden Tatsachen zu wiederholen und einfach nur niederzuschreiben.
Also habe ich mich umgeschaut – hauptsächlich im Internet – habe mir einige Aspekte des Gefundenen heraus gefischt und meine Gedanken darum gesponnen.
Es mag nicht immer richtig sein, was ich geschrieben habe, aber es ist das was ich aus all der Information gebaut habe. Mein Phantasma Japan.
Zwischenzeitlich habe ich auch versucht auf Murakami einzugehen, bei ihm Japan zu finden, aber das habe ich schnell aufgegeben, da ich Murakami irgendwie sehr unjapanisch finde und in den Sitzungen eigentlich nur über „Kafka am Strand“ eingehend gesprochen wurde, ich habe allerdings nur „Mr. Aufziehvogel“ und „Wilde Schafsjagd“ gelesen…
Wenn vor dem Kurs mein Bild von Japan durch Touristen in Baden-Baden geprägt war, so hat sich dieses Bild dahingehend geändert, dass dieser Tourist nicht einfach wieder im Nichts verschwindet, wenn er abreist, sondern dass er sich auf den Weg zu einer bunt gefleckten Insel macht.
Eine Insel der verschiedensten Phänomene, die alle bunt gemixt durcheinander miteinander leben. Es sind die Flecken, die ich mir selbst durch meinen Blog erschlossen habe. Von Tee über Waldgeister bis hin zu Aussteigern und Weirdos, die ihr Glück in der Flucht suchen.
Ich habe also nicht das eine „mein Japan“ gefunden, es ist vielmehr eine Ahnung, die sich nicht greifen lässt und auch niemals den Anspruch auf Wahrheit erfüllt.
Es ist auch nicht so, dass ich unbedingt nach Japan reisen möchte um mir ein „richtiges“ Bild machen zu können. Ich kann sehr gut damit leben, wie ich Japan finde.
Ich weiß jetzt ein bisschen mehr über Japan und find die Japaner noch ein bisschen komischer. Wobei ich feststellen musste, dass sie eben gar nicht so sehr von uns Europäern unterscheiden, wie alle (und die Japaner selbst wahrscheinlich auch) immer denken. Wir haben alle die gleichen Macken, Bedürfnisse und meinetwegen auch Vorlieben, wir leben sie nur auf unterschiedliche Art und Weise aus.
Ich finde es gut und richtig, dass ich durch den Kurs quasi gezwungen war, mich mit Japan auseinander zu setzen. Es war nicht immer einfach und ich habe oft genug geschimpft als gäbe es kein Morgen mehr (sei es über die Frage, worüber ich denn schreiben könnte oder etwa über blogger.com, weil ich einfach keine Bilder mehr reinsetzen konnte…) und ich bin auch echt oft in immensen Zeitdruck geraten, bin eigentlich sogar noch mitten drin. Aber rückblickend hat es Spaß gemacht und war total interessant zu recherchieren und zu schreiben.
Würde ein Cyberfictions 3.0 angeboten, ich wäre wieder dabei. Allerdings muss es ja nicht wieder von Japan handeln…



